Gesund und bunter

Handlungsempfehlungen für gute Karten


Beispiel für eine schlecht und gut beschriftete Karte (Auszug aus dem besprochenen Band)

Auch das soll bei einer Betrachtung des Geoaspektes im Gesundheitswesen nicht fehlen: die Präsentation von Ergebnissen. Deswegen wollen wir kurz eine Initiative vorstellen, die sich mit der kartographischen Darstellung im Bereich der Gesundheitswissenschaften auseinandersetzt.

Verstärkt kommen zur Auswertung und Ausgabe von Daten und Ergebnissen im Gesundheitswesen Geoinformationssysteme zum Einsatz – und Karten zur Visualisierung. Nicht immer ist das Wissen vorhanden, die Darstellungen in ausreichender Qualität umzusetzen. Deswegen hat ein Zusammenschluss des Arbeitskreises »Medizinische Geographie« in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG), der Arbeitsgruppe »Health Geography« in der Deutschen Epidemiologischen Gesellschaft (DGEpi) sowie des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) die Initiative zur Sicherung »guter Kartographischer Praxis im Gesundheitswesen« (GKPiG) ins Leben gerufen.

Das Ergebnis dieses Arbeitskreises ist eine Handlungsempfehlung, deren Ziele die Autoren wie folgt beschreiben:

  • Formulierung einheitlicher Qualitätsstandards
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
  • Hinweise für die Interpretation von Karten

Auch wenn vor allem Nutzer mit geringer geographischer oder kartographischer Expertise aus Forschung und Gesundheitsdienst angesprochen werden, enthalten die Empfehlungen eine Fülle von Anregungen, Beispielen und wertvollen Tipps. Wenn Sie mit kartographischen Darstellungen arbeiten, lohnt sich ein Blick auf jeden Fall.

Das Dokument können Sie im Internet kostenlos laden: GKPiG_1-0_August2016.pdf