Das höchste Gut

Ebenfalls gut: der Beitrag des »Geo«


»Gesundheit!« ruft man laut, wenn ein Mensch im Raum lauthals niesen muss (die Empfehlung des Knigge, diesen Vorfall zu ignorieren, hat sich zum Glück nicht so richtig durchgesetzt). Ob damit einem indoeuropäischen Glauben Rechnung gezollt wird, dass die Luft- oder Atemseele beim Niesen aus dem Körper geschleudert wird, oder ob es noch ein Relikt aus der Zeit der Pest ist, in der ein Niesen als Beginn dieser todbringenden Krankheit interpretiert wurde – fast automatisch rutscht einem dieses Wort heraus.

romrodinka/iStockPhoto.com
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Von der Jugend bis ins hohe Alter - Gesundheit ist unser höchstes Gut.

Und das gilt nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern. In den Vereinigten Staaten ist sogar das deutsche Wort »Gesundheit« durchaus gebräuchlich.

Wie vielschichtig der Begriff Gesundheit eigentlich ist, zeigt sich in den vielen Definitionen, die zu finden sind: von der eher präzisierenden Beschreibung der Weltgesundheitsorganisation (»Gesundheit ist ein Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheiten oder Gebrechen«) bis zur pragmatischen Zusammenfassung, die Friedrich Nietzsche zugeschrieben wird (»Gesundheit ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen«).

Unstrittig ist wohl – um damit die kurze Einleitung zu beenden –, dass es das höchste Gut eines Menschen ist. Und dass auch die Welt des »Geo« dazu einiges beitragen kann, das wollen wir Ihnen auf den nächsten Seiten dieser Ausgabe näherbringen.